EARS & WAVES

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Sinus, Rechteck, Sägezahn.

Die vier klassischen Wellenformen jedes Synthesizers, dazu Puls und Rauschen. Hör, wie jede klingt, sieh ihre Form und ihre Teiltöne und spiel sie in jeder Tonhöhe.

Läuft gerade Tiefschlaf

Hör die Wellenformen

Tippe eine Welle an, um sie abzuspielen, und noch einmal für Pause. Alle spielen mit 220 Hz, es ändert sich also nur die Form. Das Bild zeigt die Welle selbst, der Tab „Obertöne“ zeigt, woraus sie besteht.

Warum die Form den Klang verändert

Jede sich wiederholende Welle lässt sich aus Sinuswellen mit ganzzahligen Vielfachen ihrer Frequenz aufbauen: ihren Teiltönen. Die Sinuswelle ist der reine Fall, eine Frequenz und sonst nichts. Eine Rechteckwelle hat nur die ungeraden Teiltöne, die mit 1/n abfallen – das macht sie hohl. Ein Sägezahn hat alle, das macht ihn hell und schnarrend. Ein Dreieck hat die ungeraden, die aber viel schneller abfallen, deshalb klingt es weich, fast wie ein Sinus.

Deshalb gehen Synthesizer von diesen Formen aus: Ein Filter kann dann Teiltöne entfernen und so den Klang formen – das nennt man subtraktive Synthese. Eine Pulswelle, schmaler als ein Rechteck, klingt näselnd, und Rauschen hat überhaupt keine Tonhöhe: alle Frequenzen zugleich.

Gut zu wissen

  • Joseph Fourier zeigte Anfang des 19. Jahrhunderts, dass jede sich wiederholende Welle eine Summe von Sinuswellen ist: die Idee hinter jedem Spektrum auf dieser Website.
  • Aus Sinuswellen gebaut, schießt eine Rechteckwelle an ihren Kanten immer um etwa 9 % über, egal wie viele Teiltöne du hinzufügst: das gibbssche Phänomen.
  • Das Nintendo Entertainment System hatte fünf Klangkanäle: zwei Pulswellen, ein Dreieck, einen Rauschkanal und kurze Samples. Seine Musik besteht genau aus diesen Formen.
  • Klassische Moog-Synthesizer gehen von einem Sägezahn oder Rechteck aus und formen ihn mit einem Tiefpassfilter.
WelleIhre TeiltöneWie sie klingt
SinusNur der GrundtonRein, flötenartig
RechteckUngerade (1, 3, 5…), je 1/nHohl, wie eine Klarinette
SägezahnAlle, je 1/nHell, schmetternd, schnarrend
DreieckUngerade, je 1/n²Weich, rund
Puls (25 %)Alle außer jedem 4.Näselnd, wie alte Spielkonsolen
Weißes RauschenAlle Frequenzen, keine TonhöheEin Zischen
Wie klingt eine Sinuswelle?

Rein und schlicht, wie eine Stimmgabel oder ein leiser Pfiff: Sie hat eine einzige Frequenz und keine Obertöne.

Was ist der Unterschied zwischen Rechteck- und Sägezahnwelle?

Eine Rechteckwelle hat nur die ungeraden Teiltöne und klingt deshalb hohl; ein Sägezahn hat alle und klingt heller und schnarrender.

Warum klingt eine Dreieckwelle wie ein Sinus?

Ihre Teiltöne werden sehr schnell schwächer (mit 1/n²), sodass kaum mehr als der Grundton übrig bleibt: ein Sinus mit etwas Kante.

Mixe

Wähle, was du brauchst. Antippen und los – ändere, was du willst, und speichere es als deinen eigenen Mix.

Fokus-Timer

Arbeiten in Wellen.

Der Pomodoro-Rhythmus: Arbeite konzentriert mit ruhigem Sound im Ohr, dann mach eine echte Pause. Ein sanfter Glockenton markiert jeden Wechsel, so musst du nie auf die Uhr schauen. Jede vierte Pause ist eine lange.

25:00Fokus · 1 von 4

Sound beim Arbeiten

Atmen

Atme langsamer.

Folge dem Kreis und dem Klang: Er steigt beim Einatmen und sinkt beim Ausatmen. Wähle einen Rhythmus oder stell deinen eigenen ein – und such dir aus, was darunter läuft.

Bereit

Sound beim Atmen

Rauschgenerator

Rauschen in jeder Farbe, von tiefem Braun bis hellem Violett – und alles dazwischen.

Braunes Rauschen
Spektrum · 20 Hz – 20 kHz

Klangwissen

Die Farben des Rauschens

Gleicher Zufall, andere Neigung. Jede Farbe verschiebt die Energie zwischen tiefen und hohen Tönen – so klingt das.

Weiß

0 dB / Oktave

Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.

Rosa

−3 dB / Oktave

Gleiche Energie in jeder Oktave, deshalb klingt es für das Ohr ausgewogen. Gleichmäßiger Regen, raschelndes Laub. Beliebt zum Konzentrieren.

Braun

−6 dB / Oktave

Tief und warm, wie ein ferner Wasserfall oder eine Flugzeugkabine. Überdeckt Stimmen und Verkehr ganz ohne Zischen.

Grau

Kurve gleicher Lautheit

Nach unserem Gehör geformt, sodass jede Tonhöhe gleich laut wirkt. Ausgewogen und weich.

Blau

+3 dB / Oktave

Das Spiegelbild von Rosa: mehr Höhen als Bass. Luftig, klar, wie feiner Sprühnebel.

Violett

+6 dB / Oktave

Fast nur Höhen, wie zischendes Wasser. Wird manchmal genutzt, um hohes Klingeln zu überdecken.

Ruhe

Sanfte Klänge zum Ankommen: Klangschalen, ein langsamer, warmer Klangteppich und ein Windspiel, so gestimmt, dass jeder Ton passt.

Frequenzen

Berühmte Töne auf eigenen Seiten: Hör sie direkt im Vergleich, mit ehrlichen Fakten.

Klangphänomene

Wie Schall sich beugt, verschiebt, mitschwingt und das Ohr täuscht, und warum es im Weltall still ist: Hör es dir selbst an.

Natur

Räume & Reisen

Tiere & Landleben

Eine schnurrende Katze, Wale und Delfine, eine Nachtigall im Dunkeln, Kuhglocken auf der Sommerweide. Wunderschön in Stereo.

Für Babys

Mutterleib-Geräusche sind das, was ein Baby neun Monate lang gehört hat: das tiefe Rauschen des Blutstroms und der Herzschlag.

Hör- und Lautsprechertests

Prüfe deine Ohren, Kopfhörer und Lautsprecher – jeder Test auf einer eigenen Seite, mit Live-Bild.

Ohrenalter · 60 Sekunden

Teste deine Ohren.

Unsere Ohren verlieren zuerst die höchsten Töne – und das beginnt früh. Finde den höchsten Ton, den du noch hörst, und sieh, welches Alter dafür typisch ist.

  • Kopfhörer auf, ruhiger Raum
  • Stell beim 1-kHz-Ton eine angenehme Lautstärke ein
  • Nicht lauter drehen, wenn ein Ton verschwindet – genau darum geht’s
20.000Hz

Hörst du das noch?

Ohrenalter-Test →

Weitere Hörtests

Prüfe deine Kopfhörer, finde den tiefsten Bass, den dein Setup schafft, oder spiel jede beliebige Tonhöhe.

Kopfhörer-Check

Links & rechts

Jedes Ohr sollte seine eigene Seite hören. Das ist wichtig für 8D, binaurale Beats und jeden Stereo-Sound hier.

Kopfhörer auf, dann tippe auf eine Seite.

Basstest

Wie tief kommst du?

Tiefe Töne von 200 Hz bis hinunter zu 20 Hz, der Untergrenze des menschlichen Gehörs. Getestet werden dabei vor allem deine Lautsprecher oder Kopfhörer.

Tongenerator

Jede Tonhöhe, 20 Hz – 20 kHz

Hz

Fang leise an: Hohe Töne und Rechteckwellen ermüden schnell.

Nimm es mit ins Bett

Eine App ohne App Store.

Füge Ears & Waves deinem Startbildschirm hinzu, und es öffnet sich wie jede andere App – im Vollbild, mit eigenem Symbol. Alles Nötige wird auf deinem Gerät gespeichert, so läuft es auch im Flugzeug, im Zelt oder ohne WLAN weiter.

Offline-Modus wird vorbereitet…
  • Funktioniert offlineKein Streaming. Jeder Sound entsteht auf deinem Gerät.
  • Bildschirm ausLäuft weiter, auch wenn das Handy gesperrt ist. Der Timer blendet sanft aus.
  • PrivatKein Konto, keine Werbung, keine Cookies. Deine Mixe bleiben auf deinem Gerät.
Tiefschlaf