EARS & WAVES

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Schwebung zweier Töne.

Zwei Töne, die wenige Hertz auseinanderliegen, schwellen in einem gleichmäßigen Puls an und ab. Hör eine Schwebung pro Sekunde, vier, zehn und dreißig, und eine Saite, die gestimmt wird, bis die Schwebung verschwindet.

Läuft gerade Tiefschlaf

Hör die Schwebungen

Tippe ein Beispiel an, um es abzuspielen, und noch einmal für Pause. Zähl, wie oft der Klang anschwillt: Das ist die Differenz der beiden Töne, und das Live-Bild zeichnet es mit. Alle Lautsprecher funktionieren, außer beim binauralen Beat, der Kopfhörer braucht.

So entsteht eine Schwebung

Zwei Töne mit leicht unterschiedlicher Tonhöhe geraten abwechselnd in und aus dem Takt. Wenn ihre Wellenberge zusammenfallen, addieren sie sich, und der Klang ist laut; eine halbe Periode später drückt der eine, während der andere zieht, und sie löschen sich aus. Der Klang schwillt so oft pro Sekunde an und ab, wie sich die beiden Frequenzen unterscheiden: 440 und 444 Hz schweben viermal pro Sekunde.

Musiker stimmen damit. Spiel zwei Saiten, die gleich klingen sollten: Ein langsames Wabern bedeutet, dass sie leicht auseinanderliegen, und wenn du sie angleichst, wird die Schwebung langsamer und hört auf. Ab etwa 15 bis 20 Schwebungen pro Sekunde hört das Ohr keine Pulse mehr, sondern einen rauen, schnarrenden Ton; liegen die Töne noch weiter auseinander, zwei getrennte Töne.

Gut zu wissen

  • Die Schwebungsfrequenz ist einfach die Differenz der beiden Frequenzen; der Ton, den du hörst, liegt genau in der Mitte – bei 440 und 444 Hz also bei 442 Hz.
  • Klavierstimmer zählen Schwebungen gezielt: In der gleichstufigen Stimmung wird jede Quinte so gestimmt, dass sie langsam in einem festen Tempo schwebt.
  • Ein binauraler Beat ist etwas anderes: Jedes Ohr bekommt einen Ton, in der Luft löscht sich also nichts aus. Der Beat wird erst im Hirnstamm zusammengesetzt.
  • Piloten zweimotoriger Propellerflugzeuge gleichen die Motoren nach Gehör an: Solange sie nicht übereinstimmen, füllt ein langsames „Wah-wah“ aus Schwebungen die Kabine.
TöneDifferenzWas du hörst
440 + 441 Hz1 HzEin langsames Anschwellen pro Sekunde
440 + 444 Hz4 HzEin klarer, zählbarer Puls
440 + 450 Hz10 HzEin schnelles Flattern
440 + 470 Hz30 HzRauigkeit, zu schnell zum Zählen
440 links, 444 rechts4 HzEin binauraler Beat, nur mit Kopfhörern
Was ist die Schwebungsfrequenz?

Wie oft pro Sekunde der Klang an- und abschwillt, wenn zwei nahe Töne zusammen klingen. Sie entspricht ihrer Differenz: 440 Hz und 443 Hz schweben dreimal pro Sekunde.

Wie stimmen Musiker mit Schwebungen?

Sie spielen den Ton gegen einen Referenzton und korrigieren, bis die Schwebung langsamer wird und verschwindet: Keine Schwebung heißt, die beiden Tonhöhen stimmen überein.

Was ist der Unterschied zwischen Schwebungen und binauralen Beats?

Normale Schwebungen entstehen in der Luft, jeder Lautsprecher spielt sie also. Binaurale Beats brauchen Kopfhörer: Jedes Ohr hört einen Ton, und der Puls entsteht in deinem Kopf.

Mixe

Wähle, was du brauchst. Antippen und los – ändere, was du willst, und speichere es als deinen eigenen Mix.

Fokus-Timer

Arbeiten in Wellen.

Der Pomodoro-Rhythmus: Arbeite konzentriert mit ruhigem Sound im Ohr, dann mach eine echte Pause. Ein sanfter Glockenton markiert jeden Wechsel, so musst du nie auf die Uhr schauen. Jede vierte Pause ist eine lange.

25:00Fokus · 1 von 4

Sound beim Arbeiten

Atmen

Atme langsamer.

Folge dem Kreis und dem Klang: Er steigt beim Einatmen und sinkt beim Ausatmen. Wähle einen Rhythmus oder stell deinen eigenen ein – und such dir aus, was darunter läuft.

Bereit

Sound beim Atmen

Rauschgenerator

Rauschen in jeder Farbe, von tiefem Braun bis hellem Violett – und alles dazwischen.

Braunes Rauschen
Spektrum · 20 Hz – 20 kHz

Klangwissen

Die Farben des Rauschens

Gleicher Zufall, andere Neigung. Jede Farbe verschiebt die Energie zwischen tiefen und hohen Tönen – so klingt das.

Weiß

0 dB / Oktave

Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.

Rosa

−3 dB / Oktave

Gleiche Energie in jeder Oktave, deshalb klingt es für das Ohr ausgewogen. Gleichmäßiger Regen, raschelndes Laub. Beliebt zum Konzentrieren.

Braun

−6 dB / Oktave

Tief und warm, wie ein ferner Wasserfall oder eine Flugzeugkabine. Überdeckt Stimmen und Verkehr ganz ohne Zischen.

Grau

Kurve gleicher Lautheit

Nach unserem Gehör geformt, sodass jede Tonhöhe gleich laut wirkt. Ausgewogen und weich.

Blau

+3 dB / Oktave

Das Spiegelbild von Rosa: mehr Höhen als Bass. Luftig, klar, wie feiner Sprühnebel.

Violett

+6 dB / Oktave

Fast nur Höhen, wie zischendes Wasser. Wird manchmal genutzt, um hohes Klingeln zu überdecken.

Ruhe

Sanfte Klänge zum Ankommen: Klangschalen, ein langsamer, warmer Klangteppich und ein Windspiel, so gestimmt, dass jeder Ton passt.

Frequenzen

Berühmte Töne auf eigenen Seiten: Hör sie direkt im Vergleich, mit ehrlichen Fakten.

Klangphänomene

Wie Schall sich beugt, verschiebt, mitschwingt und das Ohr täuscht, und warum es im Weltall still ist: Hör es dir selbst an.

Natur

Räume & Reisen

Tiere & Landleben

Eine schnurrende Katze, Wale und Delfine, eine Nachtigall im Dunkeln, Kuhglocken auf der Sommerweide. Wunderschön in Stereo.

Für Babys

Mutterleib-Geräusche sind das, was ein Baby neun Monate lang gehört hat: das tiefe Rauschen des Blutstroms und der Herzschlag.

Hör- und Lautsprechertests

Prüfe deine Ohren, Kopfhörer und Lautsprecher – jeder Test auf einer eigenen Seite, mit Live-Bild.

Ohrenalter · 60 Sekunden

Teste deine Ohren.

Unsere Ohren verlieren zuerst die höchsten Töne – und das beginnt früh. Finde den höchsten Ton, den du noch hörst, und sieh, welches Alter dafür typisch ist.

  • Kopfhörer auf, ruhiger Raum
  • Stell beim 1-kHz-Ton eine angenehme Lautstärke ein
  • Nicht lauter drehen, wenn ein Ton verschwindet – genau darum geht’s
20.000Hz

Hörst du das noch?

Ohrenalter-Test →

Weitere Hörtests

Prüfe deine Kopfhörer, finde den tiefsten Bass, den dein Setup schafft, oder spiel jede beliebige Tonhöhe.

Kopfhörer-Check

Links & rechts

Jedes Ohr sollte seine eigene Seite hören. Das ist wichtig für 8D, binaurale Beats und jeden Stereo-Sound hier.

Kopfhörer auf, dann tippe auf eine Seite.

Basstest

Wie tief kommst du?

Tiefe Töne von 200 Hz bis hinunter zu 20 Hz, der Untergrenze des menschlichen Gehörs. Getestet werden dabei vor allem deine Lautsprecher oder Kopfhörer.

Tongenerator

Jede Tonhöhe, 20 Hz – 20 kHz

Hz

Fang leise an: Hohe Töne und Rechteckwellen ermüden schnell.

Nimm es mit ins Bett

Eine App ohne App Store.

Füge Ears & Waves deinem Startbildschirm hinzu, und es öffnet sich wie jede andere App – im Vollbild, mit eigenem Symbol. Alles Nötige wird auf deinem Gerät gespeichert, so läuft es auch im Flugzeug, im Zelt oder ohne WLAN weiter.

Offline-Modus wird vorbereitet…
  • Funktioniert offlineKein Streaming. Jeder Sound entsteht auf deinem Gerät.
  • Bildschirm ausLäuft weiter, auch wenn das Handy gesperrt ist. Der Timer blendet sanft aus.
  • PrivatKein Konto, keine Werbung, keine Cookies. Deine Mixe bleiben auf deinem Gerät.
Tiefschlaf