Weiß
0 dB / Oktave
Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.
Warum klingen manche Töne zusammen ruhig und andere angespannt oder beängstigend? Hör die Intervalle von der glatten Oktave bis zum Tritonus, die Akkorde von Filmbösewichten, und sieh, wie sich ihre Obertöne reiben.
Tippe ein Beispiel an, um es abzuspielen, und noch einmal für Pause: Jeder Ton erklingt erst allein, dann alle zusammen. Das Bild zeigt die Obertöne der Töne: grün, wo sie zusammenfallen, rot, wo sie sich reiben und schweben.
Jeder Ton trägt Obertöne. Stehen zwei Töne in einem einfachen Verhältnis wie 2:1 (Oktave) oder 3:2 (Quinte), fallen viele ihrer Obertöne auf genau dieselben Frequenzen, und der Klang ist glatt: Konsonanz. Ist das Verhältnis kompliziert, landen Obertöne dicht nebeneinander, aber nicht aufeinander, und schweben 20- bis 60-mal pro Sekunde: eine Rauigkeit, die wir als Spannung hören, als Dissonanz.
Filmkomponisten nutzen genau das. Halbtöne, die sich reiben, Cluster aus benachbarten Tönen, der Tritonus und der verminderte Septakkord lassen das Ohr auf eine Auflösung warten, die nicht kommt. Wie angespannt ein Akkord wirkt, ist aber auch erlernt: Menschen, die ohne westliche Musik aufgewachsen sind, bevorzugen Konsonanz oft gar nicht.
| Intervall | Verhältnis | Wie es klingt |
|---|---|---|
| Oktave | 2:1 | Am glattesten: derselbe Ton, höher |
| Reine Quinte | 3:2 | Offen, stabil |
| Große Terz | 5:4 | Hell, warm |
| Kleine Terz | 6:5 | Dunkler, traurig |
| Große Sekunde | 9:8 | Leicht gespannt |
| Tritonus | ≈ 7:5 (eine halbe Oktave) | Instabil, unheimlich |
| Kleine Sekunde | 16:15 | Scharf, reibend |
Konsonante Intervalle haben einfache Frequenzverhältnisse, ihre Obertöne fallen also zusammen, und sie klingen glatt. Dissonante Intervalle haben komplexe Verhältnisse, ihre Obertöne treffen sich beinahe und schweben – das hören wir als Rauigkeit und Spannung.
Er teilt die Oktave genau in der Mitte und passt nicht bequem in eine Tonart, deshalb klingt er instabil. Theoretiker gaben ihm den Spitznamen „diabolus in musica“; ein offizielles Verbot gab es nie.
Sie setzen auf Dissonanz und Spannung: Halbtöne und Cluster, die sich reiben, Tritonus und verminderte Akkorde, die sich nicht auflösen, und plötzliche kreischende Stiche oder langsam anschwellendes Grollen.
Wähle, was du brauchst. Antippen und los – ändere, was du willst, und speichere es als deinen eigenen Mix.
Fokus-Timer
Der Pomodoro-Rhythmus: Arbeite konzentriert mit ruhigem Sound im Ohr, dann mach eine echte Pause. Ein sanfter Glockenton markiert jeden Wechsel, so musst du nie auf die Uhr schauen. Jede vierte Pause ist eine lange.
Sound beim Arbeiten
Atmen
Folge dem Kreis und dem Klang: Er steigt beim Einatmen und sinkt beim Ausatmen. Wähle einen Rhythmus oder stell deinen eigenen ein – und such dir aus, was darunter läuft.
Sound beim Atmen
Rauschen in jeder Farbe, von tiefem Braun bis hellem Violett – und alles dazwischen.
Klangwissen
Gleicher Zufall, andere Neigung. Jede Farbe verschiebt die Energie zwischen tiefen und hohen Tönen – so klingt das.
0 dB / Oktave
Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.
−3 dB / Oktave
Gleiche Energie in jeder Oktave, deshalb klingt es für das Ohr ausgewogen. Gleichmäßiger Regen, raschelndes Laub. Beliebt zum Konzentrieren.
−6 dB / Oktave
Tief und warm, wie ein ferner Wasserfall oder eine Flugzeugkabine. Überdeckt Stimmen und Verkehr ganz ohne Zischen.
Kurve gleicher Lautheit
Nach unserem Gehör geformt, sodass jede Tonhöhe gleich laut wirkt. Ausgewogen und weich.
+3 dB / Oktave
Das Spiegelbild von Rosa: mehr Höhen als Bass. Luftig, klar, wie feiner Sprühnebel.
+6 dB / Oktave
Fast nur Höhen, wie zischendes Wasser. Wird manchmal genutzt, um hohes Klingeln zu überdecken.
Sanfte Klänge zum Ankommen: Klangschalen, ein langsamer, warmer Klangteppich und ein Windspiel, so gestimmt, dass jeder Ton passt.
Berühmte Töne auf eigenen Seiten: Hör sie direkt im Vergleich, mit ehrlichen Fakten.
Wie Schall sich beugt, verschiebt, mitschwingt und das Ohr täuscht, und warum es im Weltall still ist: Hör es dir selbst an.
Eine schnurrende Katze, Wale und Delfine, eine Nachtigall im Dunkeln, Kuhglocken auf der Sommerweide. Wunderschön in Stereo.
Mutterleib-Geräusche sind das, was ein Baby neun Monate lang gehört hat: das tiefe Rauschen des Blutstroms und der Herzschlag.
Prüfe deine Ohren, Kopfhörer und Lautsprecher – jeder Test auf einer eigenen Seite, mit Live-Bild.
Ohrenalter · 60 Sekunden
Unsere Ohren verlieren zuerst die höchsten Töne – und das beginnt früh. Finde den höchsten Ton, den du noch hörst, und sieh, welches Alter dafür typisch ist.
Schritt 1 · Lautstärke
Spiel den Referenzton ab und stell die Lautstärke so ein, dass er klar, aber angenehm klingt. Dann lass sie so.
Schritt 2 · Hören
Dein Ergebnis
Ein grober Anhaltspunkt, keine Diagnose. Handy, Kopfhörer und sogar dieser Browser können die höchsten Töne abschneiden. Du machst dir Sorgen um dein Gehör? Lass es in einer HNO-Praxis prüfen.
Prüfe deine Kopfhörer, finde den tiefsten Bass, den dein Setup schafft, oder spiel jede beliebige Tonhöhe.
Kopfhörer-Check
Jedes Ohr sollte seine eigene Seite hören. Das ist wichtig für 8D, binaurale Beats und jeden Stereo-Sound hier.
Kopfhörer auf, dann tippe auf eine Seite.
Basstest
Tiefe Töne von 200 Hz bis hinunter zu 20 Hz, der Untergrenze des menschlichen Gehörs. Getestet werden dabei vor allem deine Lautsprecher oder Kopfhörer.
Dein Setup spielt bis hinunter zu
Tongenerator
Fang leise an: Hohe Töne und Rechteckwellen ermüden schnell.
Nimm es mit ins Bett
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Folge dem Kreis. Augen halb geschlossen, Schultern locker. Drück auf Stopp, wann immer du willst.
Stoppen nach
Der Sound wird vor dem Stoppen langsam leiser, damit dich die Stille nicht weckt.
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Rhythmus: . Ändern kannst du ihn unter Atmen.
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