Weiß
0 dB / Oktave
Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.
Das Weltall ist still, und doch kann die Wissenschaft es uns hörbar machen. Hör ein Schwarzes Loch, einen Pulsar, den Chorus der Erde, Saturn und die Sonne und sieh, wie aus jedem Signal Klang wird.
Tippe ein Bild an, um es abzuspielen, und noch einmal für Pause. Das sind unsere eigenen Nachbildungen nach den veröffentlichten Sonifikationen der NASA und anderer; mit Kopfhörern hörst du mehr Details.
Schall entsteht, wenn Moleküle einander anstoßen. Luft auf Meereshöhe enthält etwa 25 Trillionen Moleküle pro Kubikzentimeter, der Raum zwischen den Planeten nur etwa fünf Teilchen. Wo fast nichts den Stoß weitergibt, kann sich Schall nicht ausbreiten: Im All hört niemand eine Explosion.
Was Raumsonden und Teleskope stattdessen aufzeichnen, sind andere Signale: Radiowellen, Änderungen eines Magnetfelds, das Flackern eines Sterns, das Leuchten heißen Gases. Manche davon schwingen schon so schnell wie die Klänge, die wir hören, und brauchen nur einen Lautsprecher; andere sind viel zu langsam und werden beschleunigt oder um viele Oktaven nach oben verschoben, bis sie in unseren Hörbereich fallen.
| Was gemessen wurde | Wie daraus Klang wurde | |
|---|---|---|
| Schwarzes Loch im Perseus-Haufen | Druckwellen im heißen Gas um das Loch, sichtbar in Röntgenbildern | Um 57 und 58 Oktaven angehoben |
| Vela-Pulsar | Radiopulse eines rotierenden Neutronensterns, 11 pro Sekunde | Jeder Puls als Klick, in seinem echten Tempo |
| Chorus der Erde | Radiowellen (Plasmawellen) im Magnetfeld der Erde | Schon im Hörbereich: über einen Lautsprecher abgespielt |
| Whistler von Blitzen | Radiowellen von Blitzen, auf dem Weg entlang des Magnetfelds auseinandergezogen | Schon hörbar: so abgespielt, wie sie empfangen wurden |
| Saturns Radiowellen | Radiostrahlung aus Saturns Polarlichtern, aufgezeichnet von Cassini | In den Hörbereich verschoben |
| Die Sonne | Ihre Oberfläche hebt und senkt sich, etwa alle fünf Minuten | 42.000-fach beschleunigt |
Nicht so, wie wir ihn hören: Es gibt zu wenig Materie, um eine Schallwelle zu tragen. Die Ausnahme ist das heiße Gas in Galaxienhaufen, das Druckwellen trägt – viel zu tief, um sie zu hören.
Es sind Nachbildungen. Die Wissenschaft macht echte Messungen hörbar; auf dieser Seite synthetisieren wir Klänge, die ihren veröffentlichten Sonifikationen folgen.
Die NASA-Version aus dem Perseus-Galaxienhaufen ist ein tiefes, unheimliches Stöhnen: Druckwellen, um 57 und 58 Oktaven angehoben, damit wir sie hören können.
Wähle, was du brauchst. Antippen und los – ändere, was du willst, und speichere es als deinen eigenen Mix.
Fokus-Timer
Der Pomodoro-Rhythmus: Arbeite konzentriert mit ruhigem Sound im Ohr, dann mach eine echte Pause. Ein sanfter Glockenton markiert jeden Wechsel, so musst du nie auf die Uhr schauen. Jede vierte Pause ist eine lange.
Sound beim Arbeiten
Atmen
Folge dem Kreis und dem Klang: Er steigt beim Einatmen und sinkt beim Ausatmen. Wähle einen Rhythmus oder stell deinen eigenen ein – und such dir aus, was darunter läuft.
Sound beim Atmen
Rauschen in jeder Farbe, von tiefem Braun bis hellem Violett – und alles dazwischen.
Klangwissen
Gleicher Zufall, andere Neigung. Jede Farbe verschiebt die Energie zwischen tiefen und hohen Tönen – so klingt das.
0 dB / Oktave
Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.
−3 dB / Oktave
Gleiche Energie in jeder Oktave, deshalb klingt es für das Ohr ausgewogen. Gleichmäßiger Regen, raschelndes Laub. Beliebt zum Konzentrieren.
−6 dB / Oktave
Tief und warm, wie ein ferner Wasserfall oder eine Flugzeugkabine. Überdeckt Stimmen und Verkehr ganz ohne Zischen.
Kurve gleicher Lautheit
Nach unserem Gehör geformt, sodass jede Tonhöhe gleich laut wirkt. Ausgewogen und weich.
+3 dB / Oktave
Das Spiegelbild von Rosa: mehr Höhen als Bass. Luftig, klar, wie feiner Sprühnebel.
+6 dB / Oktave
Fast nur Höhen, wie zischendes Wasser. Wird manchmal genutzt, um hohes Klingeln zu überdecken.
Sanfte Klänge zum Ankommen: Klangschalen, ein langsamer, warmer Klangteppich und ein Windspiel, so gestimmt, dass jeder Ton passt.
Berühmte Töne auf eigenen Seiten: Hör sie direkt im Vergleich, mit ehrlichen Fakten.
Wie Schall sich beugt, verschiebt, mitschwingt und das Ohr täuscht, und warum es im Weltall still ist: Hör es dir selbst an.
Eine schnurrende Katze, Wale und Delfine, eine Nachtigall im Dunkeln, Kuhglocken auf der Sommerweide. Wunderschön in Stereo.
Mutterleib-Geräusche sind das, was ein Baby neun Monate lang gehört hat: das tiefe Rauschen des Blutstroms und der Herzschlag.
Prüfe deine Ohren, Kopfhörer und Lautsprecher – jeder Test auf einer eigenen Seite, mit Live-Bild.
Ohrenalter · 60 Sekunden
Unsere Ohren verlieren zuerst die höchsten Töne – und das beginnt früh. Finde den höchsten Ton, den du noch hörst, und sieh, welches Alter dafür typisch ist.
Schritt 1 · Lautstärke
Spiel den Referenzton ab und stell die Lautstärke so ein, dass er klar, aber angenehm klingt. Dann lass sie so.
Schritt 2 · Hören
Dein Ergebnis
Ein grober Anhaltspunkt, keine Diagnose. Handy, Kopfhörer und sogar dieser Browser können die höchsten Töne abschneiden. Du machst dir Sorgen um dein Gehör? Lass es in einer HNO-Praxis prüfen.
Prüfe deine Kopfhörer, finde den tiefsten Bass, den dein Setup schafft, oder spiel jede beliebige Tonhöhe.
Kopfhörer-Check
Jedes Ohr sollte seine eigene Seite hören. Das ist wichtig für 8D, binaurale Beats und jeden Stereo-Sound hier.
Kopfhörer auf, dann tippe auf eine Seite.
Basstest
Tiefe Töne von 200 Hz bis hinunter zu 20 Hz, der Untergrenze des menschlichen Gehörs. Getestet werden dabei vor allem deine Lautsprecher oder Kopfhörer.
Dein Setup spielt bis hinunter zu
Tongenerator
Fang leise an: Hohe Töne und Rechteckwellen ermüden schnell.
Nimm es mit ins Bett
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Folge dem Kreis. Augen halb geschlossen, Schultern locker. Drück auf Stopp, wann immer du willst.
Stoppen nach
Der Sound wird vor dem Stoppen langsam leiser, damit dich die Stille nicht weckt.
Weck mich
Gespeicherte Mixe bleiben auf diesem Gerät und stehen unter „Mixe“ ganz vorn.
Stell den ganzen Mix in einen Raum, eine Kathedrale oder einen Canyon und verteil ihn um dich herum. Am besten mit Kopfhörern.
Breite
Ein paar Minuten langsam atmen, dann läuft dein Schlafsound von selbst weiter und wird leiser. Leg dich hin, folge dem Kreis und lass den Bildschirm dunkel werden.
Atmen für
Rhythmus: . Ändern kannst du ihn unter Atmen.
Dann einschlafen mit
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