EARS & WAVES

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Audioeffekte hören.

Delay, Hall, Chorus, Flanger, Phaser, Wah und mehr – auf einer Gitarre, einem Schlagzeug, einem Synth oder einer Stimme. Schalte den Effekt ein und aus, dreh an seinen Reglern und sieh, was er mit dem Klang macht.

Läuft gerade Tiefschlaf

Hör dir jeden Effekt an

Tippe einen Effekt an, um ihn abzuspielen, und noch einmal für Pause. Unter den Karten wählst du, was durch ihn spielt, und mit den Reglern gehst du vom trockenen Klang bis zum vollen Effekt oder änderst Tiefe und Tempo.

So funktionieren Audioeffekte

Die meisten Effekte beruhen auf ein paar einfachen Tricks. Ein Delay spielt den Klang einen Moment später noch einmal; machst du diesen Moment kurz und lässt ihn schwanken, verstärken sich zwei Kopien eines Klangs bei manchen Frequenzen und löschen sich bei anderen aus – daher das Wirbeln von Chorus, Flanger und Phaser. Wer die Lautstärke immer wieder ändert, erhält ein Tremolo; wer die Tonhöhe ändert, ein Vibrato.

Andere formen die Welle selbst um. Verzerrung staucht ihre Spitzen und fügt neue Obertöne hinzu; ein Bitcrusher behält weniger Pegelstufen und weniger Samples pro Sekunde; ein Wah schiebt einen schmalen Filter durch den Klang; ein Ringmodulator multipliziert ihn mit einem Ton und ersetzt jede Frequenz durch ein Paar neuer. Hall fügt Tausende winziger Echos hinzu, so wie ein Raum.

Was oft verwechselt wird

  • Tremolo und Vibrato werden seit Langem vertauscht: Fender nannte das Tremolo seiner Verstärker „Vibrato“, und der „Tremolo-Hebel“ der Stratocaster verändert eigentlich die Tonhöhe – das ist Vibrato.
  • Flanging soll nach einem Finger benannt sein, der auf den Flansch, also den Rand, einer Tonbandspule drückte und so eine von zwei Maschinen bremste, die dieselbe Aufnahme abspielten.
  • Der Leslie-Lautsprecher, den Don Leslie in den 1940er-Jahren baute, dreht ein Horn in einem Gehäuse: Was du hörst, ist der Doppler-Effekt, dazu der Klang, der sich dir zu- und wieder abwendet.
  • Die Daleks aus Doctor Who bekamen ihre Stimmen von einem Ringmodulator: die Stimme eines Schauspielers, multipliziert mit einem tiefen Ton.
EffektWas er machtWo du ihn schon gehört hast
Delay / EchoWiederholt den Klang nach einer festen Zeit, jede Wiederholung leiserDub-Reggae, die Gitarre von U2, Gesangsechos
HallTausende Reflexionen, wie in einem Raum oder SaalAuf fast jeder Aufnahme
ChorusFügt Kopien hinzu, 15–30 ms später, ihre Verzögerung schwanktCleane Gitarren der 1980er, Streicherflächen
FlangerEine Kopie 1–10 ms später, wandernd, rückgekoppelt: ein bewegter KammDas Düsenjet-Rauschen im Rock der 1960er und 70er
PhaserAllpassfilter schieben ein paar Kerben durch den KlangGitarre und E-Piano der 1970er
Tremolo / VibratoSchwankende Lautstärke / schwankende TonhöheSurfgitarre / Sänger und Geigen
VerzerrungKappt die Welle und fügt Obertöne hinzuRock- und Metal-Gitarre
Wah / RingmodulatorEin wandernder Filter / Multiplikation mit einem TonFunk-Gitarre / Roboter- und Alien-Stimmen
Was ist der Unterschied zwischen Chorus, Flanger und Phaser?

Alle drei mischen einen Klang mit einer sich verändernden Kopie seiner selbst. Chorus nutzt längere, schwankende Verzögerungen (etwa 15–30 ms) und klingt deshalb wie mehrere Spieler; Flanger nutzt sehr kurze Verzögerungen mit Rückkopplung – ein starker Kamm, der wandert; Phaser nutzt Allpassfilter – ein paar weichere Kerben, die sich bewegen.

Was ist der Unterschied zwischen Delay und Hall?

Ein Delay wiederholt den Klang als deutlich getrennte Echos. Hall besteht aus so vielen, so dicht aufeinanderfolgenden Reflexionen, dass du sie als eine einzige glatte Hallfahne hörst, wie in einem Raum.

Sind das echte Gitarrenpedale?

Es sind unsere eigenen Effekte, gebaut nach dem Prinzip klassischer Pedale. Sie laufen in deinem Browser, auf unserer eigenen Gitarre, unserem Schlagzeug, Synth und unserer Stimme.

Mixe

Wähle, was du brauchst. Antippen und los – ändere, was du willst, und speichere es als deinen eigenen Mix.

Fokus-Timer

Arbeiten in Wellen.

Der Pomodoro-Rhythmus: Arbeite konzentriert mit ruhigem Sound im Ohr, dann mach eine echte Pause. Ein sanfter Glockenton markiert jeden Wechsel, so musst du nie auf die Uhr schauen. Jede vierte Pause ist eine lange.

25:00Fokus · 1 von 4

Sound beim Arbeiten

Atmen

Atme langsamer.

Folge dem Kreis und dem Klang: Er steigt beim Einatmen und sinkt beim Ausatmen. Wähle einen Rhythmus oder stell deinen eigenen ein – und such dir aus, was darunter läuft.

Bereit

Sound beim Atmen

Rauschgenerator

Rauschen in jeder Farbe, von tiefem Braun bis hellem Violett – und alles dazwischen.

Braunes Rauschen
Spektrum · 20 Hz – 20 kHz

Klangwissen

Die Farben des Rauschens

Gleicher Zufall, andere Neigung. Jede Farbe verschiebt die Energie zwischen tiefen und hohen Tönen – so klingt das.

Weiß

0 dB / Oktave

Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.

Rosa

−3 dB / Oktave

Gleiche Energie in jeder Oktave, deshalb klingt es für das Ohr ausgewogen. Gleichmäßiger Regen, raschelndes Laub. Beliebt zum Konzentrieren.

Braun

−6 dB / Oktave

Tief und warm, wie ein ferner Wasserfall oder eine Flugzeugkabine. Überdeckt Stimmen und Verkehr ganz ohne Zischen.

Grau

Kurve gleicher Lautheit

Nach unserem Gehör geformt, sodass jede Tonhöhe gleich laut wirkt. Ausgewogen und weich.

Blau

+3 dB / Oktave

Das Spiegelbild von Rosa: mehr Höhen als Bass. Luftig, klar, wie feiner Sprühnebel.

Violett

+6 dB / Oktave

Fast nur Höhen, wie zischendes Wasser. Wird manchmal genutzt, um hohes Klingeln zu überdecken.

Ruhe

Sanfte Klänge zum Ankommen: Klangschalen, ein langsamer, warmer Klangteppich und ein Windspiel, so gestimmt, dass jeder Ton passt.

Frequenzen

Berühmte Töne auf eigenen Seiten: Hör sie direkt im Vergleich, mit ehrlichen Fakten.

Klangphänomene

Wie Schall sich beugt, verschiebt, mitschwingt und das Ohr täuscht, und warum es im Weltall still ist: Hör es dir selbst an.

Natur

Räume & Reisen

Tiere & Landleben

Eine schnurrende Katze, Wale und Delfine, eine Nachtigall im Dunkeln, Kuhglocken auf der Sommerweide. Wunderschön in Stereo.

Für Babys

Mutterleib-Geräusche sind das, was ein Baby neun Monate lang gehört hat: das tiefe Rauschen des Blutstroms und der Herzschlag.

Hör- und Lautsprechertests

Prüfe deine Ohren, Kopfhörer und Lautsprecher – jeder Test auf einer eigenen Seite, mit Live-Bild.

Ohrenalter · 60 Sekunden

Teste deine Ohren.

Unsere Ohren verlieren zuerst die höchsten Töne – und das beginnt früh. Finde den höchsten Ton, den du noch hörst, und sieh, welches Alter dafür typisch ist.

  • Kopfhörer auf, ruhiger Raum
  • Stell beim 1-kHz-Ton eine angenehme Lautstärke ein
  • Nicht lauter drehen, wenn ein Ton verschwindet – genau darum geht’s
20.000Hz

Hörst du das noch?

Ohrenalter-Test →

Weitere Hörtests

Prüfe deine Kopfhörer, finde den tiefsten Bass, den dein Setup schafft, oder spiel jede beliebige Tonhöhe.

Kopfhörer-Check

Links & rechts

Jedes Ohr sollte seine eigene Seite hören. Das ist wichtig für 8D, binaurale Beats und jeden Stereo-Sound hier.

Kopfhörer auf, dann tippe auf eine Seite.

Basstest

Wie tief kommst du?

Tiefe Töne von 200 Hz bis hinunter zu 20 Hz, der Untergrenze des menschlichen Gehörs. Getestet werden dabei vor allem deine Lautsprecher oder Kopfhörer.

Tongenerator

Jede Tonhöhe, 20 Hz – 20 kHz

Hz

Fang leise an: Hohe Töne und Rechteckwellen ermüden schnell.

Nimm es mit ins Bett

Eine App ohne App Store.

Füge Ears & Waves deinem Startbildschirm hinzu, und es öffnet sich wie jede andere App – im Vollbild, mit eigenem Symbol. Alles Nötige wird auf deinem Gerät gespeichert, so läuft es auch im Flugzeug, im Zelt oder ohne WLAN weiter.

Offline-Modus wird vorbereitet…
  • Funktioniert offlineKein Streaming. Jeder Sound entsteht auf deinem Gerät.
  • Bildschirm ausLäuft weiter, auch wenn das Handy gesperrt ist. Der Timer blendet sanft aus.
  • PrivatKein Konto, keine Werbung, keine Cookies. Deine Mixe bleiben auf deinem Gerät.
Tiefschlaf