Weiß
0 dB / Oktave
Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.
Delay, Hall, Chorus, Flanger, Phaser, Wah und mehr – auf einer Gitarre, einem Schlagzeug, einem Synth oder einer Stimme. Schalte den Effekt ein und aus, dreh an seinen Reglern und sieh, was er mit dem Klang macht.
Tippe einen Effekt an, um ihn abzuspielen, und noch einmal für Pause. Unter den Karten wählst du, was durch ihn spielt, und mit den Reglern gehst du vom trockenen Klang bis zum vollen Effekt oder änderst Tiefe und Tempo.
Die meisten Effekte beruhen auf ein paar einfachen Tricks. Ein Delay spielt den Klang einen Moment später noch einmal; machst du diesen Moment kurz und lässt ihn schwanken, verstärken sich zwei Kopien eines Klangs bei manchen Frequenzen und löschen sich bei anderen aus – daher das Wirbeln von Chorus, Flanger und Phaser. Wer die Lautstärke immer wieder ändert, erhält ein Tremolo; wer die Tonhöhe ändert, ein Vibrato.
Andere formen die Welle selbst um. Verzerrung staucht ihre Spitzen und fügt neue Obertöne hinzu; ein Bitcrusher behält weniger Pegelstufen und weniger Samples pro Sekunde; ein Wah schiebt einen schmalen Filter durch den Klang; ein Ringmodulator multipliziert ihn mit einem Ton und ersetzt jede Frequenz durch ein Paar neuer. Hall fügt Tausende winziger Echos hinzu, so wie ein Raum.
| Effekt | Was er macht | Wo du ihn schon gehört hast |
|---|---|---|
| Delay / Echo | Wiederholt den Klang nach einer festen Zeit, jede Wiederholung leiser | Dub-Reggae, die Gitarre von U2, Gesangsechos |
| Hall | Tausende Reflexionen, wie in einem Raum oder Saal | Auf fast jeder Aufnahme |
| Chorus | Fügt Kopien hinzu, 15–30 ms später, ihre Verzögerung schwankt | Cleane Gitarren der 1980er, Streicherflächen |
| Flanger | Eine Kopie 1–10 ms später, wandernd, rückgekoppelt: ein bewegter Kamm | Das Düsenjet-Rauschen im Rock der 1960er und 70er |
| Phaser | Allpassfilter schieben ein paar Kerben durch den Klang | Gitarre und E-Piano der 1970er |
| Tremolo / Vibrato | Schwankende Lautstärke / schwankende Tonhöhe | Surfgitarre / Sänger und Geigen |
| Verzerrung | Kappt die Welle und fügt Obertöne hinzu | Rock- und Metal-Gitarre |
| Wah / Ringmodulator | Ein wandernder Filter / Multiplikation mit einem Ton | Funk-Gitarre / Roboter- und Alien-Stimmen |
Alle drei mischen einen Klang mit einer sich verändernden Kopie seiner selbst. Chorus nutzt längere, schwankende Verzögerungen (etwa 15–30 ms) und klingt deshalb wie mehrere Spieler; Flanger nutzt sehr kurze Verzögerungen mit Rückkopplung – ein starker Kamm, der wandert; Phaser nutzt Allpassfilter – ein paar weichere Kerben, die sich bewegen.
Ein Delay wiederholt den Klang als deutlich getrennte Echos. Hall besteht aus so vielen, so dicht aufeinanderfolgenden Reflexionen, dass du sie als eine einzige glatte Hallfahne hörst, wie in einem Raum.
Es sind unsere eigenen Effekte, gebaut nach dem Prinzip klassischer Pedale. Sie laufen in deinem Browser, auf unserer eigenen Gitarre, unserem Schlagzeug, Synth und unserer Stimme.
Wähle, was du brauchst. Antippen und los – ändere, was du willst, und speichere es als deinen eigenen Mix.
Fokus-Timer
Der Pomodoro-Rhythmus: Arbeite konzentriert mit ruhigem Sound im Ohr, dann mach eine echte Pause. Ein sanfter Glockenton markiert jeden Wechsel, so musst du nie auf die Uhr schauen. Jede vierte Pause ist eine lange.
Sound beim Arbeiten
Atmen
Folge dem Kreis und dem Klang: Er steigt beim Einatmen und sinkt beim Ausatmen. Wähle einen Rhythmus oder stell deinen eigenen ein – und such dir aus, was darunter läuft.
Sound beim Atmen
Rauschen in jeder Farbe, von tiefem Braun bis hellem Violett – und alles dazwischen.
Klangwissen
Gleicher Zufall, andere Neigung. Jede Farbe verschiebt die Energie zwischen tiefen und hohen Tönen – so klingt das.
0 dB / Oktave
Gleiche Energie auf jeder Frequenz. Weil wir in Oktaven hören, klingt es hell und zischend – das klassische „Fernsehrauschen“.
−3 dB / Oktave
Gleiche Energie in jeder Oktave, deshalb klingt es für das Ohr ausgewogen. Gleichmäßiger Regen, raschelndes Laub. Beliebt zum Konzentrieren.
−6 dB / Oktave
Tief und warm, wie ein ferner Wasserfall oder eine Flugzeugkabine. Überdeckt Stimmen und Verkehr ganz ohne Zischen.
Kurve gleicher Lautheit
Nach unserem Gehör geformt, sodass jede Tonhöhe gleich laut wirkt. Ausgewogen und weich.
+3 dB / Oktave
Das Spiegelbild von Rosa: mehr Höhen als Bass. Luftig, klar, wie feiner Sprühnebel.
+6 dB / Oktave
Fast nur Höhen, wie zischendes Wasser. Wird manchmal genutzt, um hohes Klingeln zu überdecken.
Sanfte Klänge zum Ankommen: Klangschalen, ein langsamer, warmer Klangteppich und ein Windspiel, so gestimmt, dass jeder Ton passt.
Berühmte Töne auf eigenen Seiten: Hör sie direkt im Vergleich, mit ehrlichen Fakten.
Wie Schall sich beugt, verschiebt, mitschwingt und das Ohr täuscht, und warum es im Weltall still ist: Hör es dir selbst an.
Eine schnurrende Katze, Wale und Delfine, eine Nachtigall im Dunkeln, Kuhglocken auf der Sommerweide. Wunderschön in Stereo.
Mutterleib-Geräusche sind das, was ein Baby neun Monate lang gehört hat: das tiefe Rauschen des Blutstroms und der Herzschlag.
Prüfe deine Ohren, Kopfhörer und Lautsprecher – jeder Test auf einer eigenen Seite, mit Live-Bild.
Ohrenalter · 60 Sekunden
Unsere Ohren verlieren zuerst die höchsten Töne – und das beginnt früh. Finde den höchsten Ton, den du noch hörst, und sieh, welches Alter dafür typisch ist.
Schritt 1 · Lautstärke
Spiel den Referenzton ab und stell die Lautstärke so ein, dass er klar, aber angenehm klingt. Dann lass sie so.
Schritt 2 · Hören
Dein Ergebnis
Ein grober Anhaltspunkt, keine Diagnose. Handy, Kopfhörer und sogar dieser Browser können die höchsten Töne abschneiden. Du machst dir Sorgen um dein Gehör? Lass es in einer HNO-Praxis prüfen.
Prüfe deine Kopfhörer, finde den tiefsten Bass, den dein Setup schafft, oder spiel jede beliebige Tonhöhe.
Kopfhörer-Check
Jedes Ohr sollte seine eigene Seite hören. Das ist wichtig für 8D, binaurale Beats und jeden Stereo-Sound hier.
Kopfhörer auf, dann tippe auf eine Seite.
Basstest
Tiefe Töne von 200 Hz bis hinunter zu 20 Hz, der Untergrenze des menschlichen Gehörs. Getestet werden dabei vor allem deine Lautsprecher oder Kopfhörer.
Dein Setup spielt bis hinunter zu
Tongenerator
Fang leise an: Hohe Töne und Rechteckwellen ermüden schnell.
Nimm es mit ins Bett
Füge Ears & Waves deinem Startbildschirm hinzu, und es öffnet sich wie jede andere App – im Vollbild, mit eigenem Symbol. Alles Nötige wird auf deinem Gerät gespeichert, so läuft es auch im Flugzeug, im Zelt oder ohne WLAN weiter.
Folge dem Kreis. Augen halb geschlossen, Schultern locker. Drück auf Stopp, wann immer du willst.
Stoppen nach
Der Sound wird vor dem Stoppen langsam leiser, damit dich die Stille nicht weckt.
Weck mich
Gespeicherte Mixe bleiben auf diesem Gerät und stehen unter „Mixe“ ganz vorn.
Stell den ganzen Mix in einen Raum, eine Kathedrale oder einen Canyon und verteil ihn um dich herum. Am besten mit Kopfhörern.
Breite
Ein paar Minuten langsam atmen, dann läuft dein Schlafsound von selbst weiter und wird leiser. Leg dich hin, folge dem Kreis und lass den Bildschirm dunkel werden.
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Rhythmus: . Ändern kannst du ihn unter Atmen.
Dann einschlafen mit
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